31. Herner Umwelttag am Sonntag, 29.05.2016

Fotos: BUND Herne

Am Sonntag, 29.05.2016, findet  in und an der Sporthalle im Gysenbergpark der 31. Herner Umwelttag statt. Die Herner BUND-Gruppe hat diese Veranstaltung, die in den ersten Jahren noch "Naturschutztag" hieß, von Beginn an mitgestaltet und hat auch auf dem 31. Umwelttag für die Besucher Interessantes zu bieten.

Traditionell werden einheimische Amphibien zur Schau gestellt, darunter auch die in Herne ausgestorbenen Laubfrösche.

Am BUND-Stand wird es auch wieder Nisthilfen für Vögel und Insekten sowie einheimische Pflanzen für den Gartenliebhaber geben. Ein Thema wird auch fair gehandelter Kaffee sein. 

Es lohnt sich auf jeden Fall vorbeizuschauen.

 

 

39. Pflanzentauschbörse

Am Samstag, dem 30.04.2016 öffneten die Verbraucherzentrale und der BUND Herne wieder die Tore des Lehrgartens am Haus der Natur für die 39. Herner Pflanzentauschbörse.

Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Es konnten heimische Pflanzen und Samen getauscht oder gegen Spende erworben werden.

Während der Veranstaltung standen Berater des BUND zur Pflanzenbestimmung und  Beratung zur Verfügung.

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10. April 2016

Müllsammelaktion in Herne vom 25.04. bis 29.04.2016

Der BUND räumt auf!

Die Europäische Woche der Abfallvermeidung und Let’s Clean Up Europe sind zwei europaweite Initiativen, die gemeinsam zu größerer Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt aufrufen.

Auch in Herne wurde zum großen Saubermachen in einer Aktionswoche vom 25.04. bis zum 29.04.2016 eingeladen.

Die BUND Kreisgruppe Herne sammelte am Montag, 25.04.2016, Müll im Bereich Horsthauser Straße, Vinckestraße, Beienweg, Wildnis für Kinder, Juri-Gerus-Weg.

 

6. Februar 2016

Der Buchsbaumzünsler hat auch den Garten am Haus der Natur erreicht!

Fotos: Gudrun Kaltenborn

Leider ist unsere schöne Buchsbaumeinfassung im Nutzgarten vom Buchsbaumzünsler befallen worden. 

Nach dem wir – und einige Besucher  - den Befall schon im letzten Jahr entdeckt hatten, hatten wir erst gehofft, der Winter würde den Raupen den Garaus machen. Dies hat sich als Wunschdenken entpuppt und stattdessen nutzen die Raupen die Monate November, Dezember um eine der 4 Umrandungen fast kahl zu fressen. Die zweite Buchsbaumeinfassung ist auch immer deutlicher betroffen und in der dritten haben wir die Tiere schon gesehen.

Also was tun ?

Absammeln kam wegen der Menge an Buchs nicht in Frage. Wer 1-2 Einzelpflanzen hat, kann dies versuchen, auch absprühen mit einem Hochdruckreiniger soll helfen.

Es gibt auch Spritzmittel gegen den Zünsler, die aber sehr intensiv eingesetzt werden müssen um Erfolge zu erzielen. Auch wenn dieses als bienenungefährlich verkauft werden dürfen, im Ökogarten kamen diese natürlich gar nicht in Frage.

Also haben wir uns schweren Herzens entschlossen die Buchsbaumhecken zu roden.

Damit haben wir im Januar angefangen (siehe oben).

Die befallenen Pflanzen gehören nicht in den Kompost, sondern müssen im Restmüll entsorgt werden, so dass sie verbrannt werden, sonst breitet sich der Schädling immer weiter aus. 

Da das Neupflanzen von Buchs sinnlos ist, haben wir uns Gedanken über eine andere Lösung gemacht. Dabei sind wir auf Weideneinfassungen gestoßen. Diese waren in Bauerngärten durchaus üblich und haben 2 Vorteile. Zum einen gibt es keine Nährstoff-Konkurrenz für die Nutzpflanzen im Beet und Schnecken können sich nicht in den Weiden verstecken. Damit die Einfassung nicht so kahl aussieht, wird Sie durch Lavendel bzw. Rosmarin in kurzer Reihe unterbrochen, davon haben auch unsere Bienen etwas.

 

25. Januar 2016

Aktion 1000 Gärten – Das Soja - Experiment !

Bild: BUND-Garten am Haus der Natur

Soja wird zurzeit hauptsächlich in Asien, USA und Südamerika angebaut. Dort dominiert der Anbau von Pflanzen aus gentechnisch verändertem Saatgut. In Europa ist das verboten.

Die größte Soja-Farm in Brasilien umfasst 5.500 m² und ist damit doppelt so groß wie Luxenburg. Was das für die Umwelt (Waldrodung, Vertreibung von Eingeborenen, Pestizideinsatz per Flugzeug), kann man sich gut vorstellen.

Bisher ist es für Soja Anbau in Deutschland aber zu kalt. Deshalb soll regional und klimatisch angepasstes Soja-Saatgut entstehen. Mit dieser Züchtung für den Biologischen Landbau in Deutschland fördern wir nicht nur die Sortenvielfalt, sondern sind auch frei von den weltweiten Saatgut-Monopolisten wie z.B. Monsanto.

Außerdem werden verstärkt Sorten für die Tofuherstellung selektiert, denn Soja ist nahrhafte proteinreiche Kost, auch für den Menschen. Heute gehen 90% der weltweiten Produktion in die Tiermast. Riesige Mengen werden in Monokulturen angebaut, dafür wird Regenwald abgeholzt. Umwelt, Tiere und Klima könnte man weit besser schützen, wenn das Soja direkt verzehrt würde und nicht über der Umweg Tier.

Die Firma Taifun hat bereits in den 1990 Jahren Soja Sorten selektiert, die am sonnigen Oberrhein, in Österreich und in Frankreich wachsen. Diese sollen jetzt genutzt werden um in ganz Deutschland regional und gentechnikfrei Soja anzubauen. 1000 Hobby-Gärtner in ganz Deutschland können mindesten 6 qm Ihres Gartens zur Verfügung stellen und dort unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Landessaatzuchtanstalt Hohenheim Soja anbauen. Das Saatgut wird von der Initiative zur Verfügung gestellt, die Pflege und Ernte übernimmt der Hobbygärtner. Die Ernte schickt er zurück an die Initiative. Kosten entstehen nicht.

Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt der LifeFood GmbH / Taifun-Tofuprodukte und der Landessaatzuchtanstalt Hohenheim.

Dieser Text entstand aus Infos der Internetseite: www.1000gaerten.de.

Der Lehr und Versuchsgarten des BUND Herne wird bei dieser Aktion mitmachen und 6 qm im Nutzgartenteil zur Verfügung stellen und dort in diesem Sommer Soja anbauen.

Wir werden weiter darüber berichten.

 



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