21. November 2018

BUND hat Klage gegen die Genehmigungen der Firma SUEZ eingereicht

FOTO: Bürgerinitiative Suez

Der BUND hat beim Oberverwaltungsgericht Münster die Klage gegen die Erweiterung der Verbrennungsanlage von Suez an der Südstraße eingereicht!

 

Das obige Foto entstand in der Frankfurter Kanzlei von Dirk Teßmer (2.v.li.). Von rechts: Ingrid Reckmeier, Klaudia Scholz, Pascal Krüger und Gerhard Kalus.


Aufgrund aktueller Geruchsbelästigungen haben die Grünen, die Linke und Piraten-
Alternative Liste in der Sitzung des Umweltausschusses am 21.11.2018 die Erstellung eines neutralen Geruchsgutachtens gefordert.
 

 

https://www.herne.de/allris/___tmp/tmp/45081036628156817/628156817/00206006/06.pdf

 

 

Die Firma Suez Betreibt an der Südstraße seit den 90er Jahren eine Anlage zur Verbrennung von hochbelasteten Böden und bodenähnlichen Stoffen.

 

Zu Beginn der Sommerferien 2018 hat die Bezirksregierung dem 23. Änderungsantrag der Firma stattgegeben und damit die Verbrennung von weiteren und größeren Mengen hochgiftigen Sondermülls genehmigt. Nach freigemessenem AKW-Bauschutt gehören nun auch Bohrschlämme aus der Fracking-Technologie zum erlaubten Spektrum.

 

Im Genehmigungsverfahren hatte sich der BUND NRW deutlich gegen die geplanten Änderungen ausgesprochen und ist daher klageberechtigt. In den nächsten Tagen wird der BUND NRW beim OVG Münster Klage gegen den Genehmigungsbescheid erheben, um die Änderungen, die eine weitere Verschlechterung der Luftqualität in Herne  nach sich ziehen werden, auf ihre Rechtsgültigkeit überprüfen zu lassen. Die Krebsraten in Herne sind auffällig hoch. Die geplante Kapazitätserweiterung um 35 % ist mit weiteren Gesundheitsrisiken verbunden und daher weder zuträglich noch hinnehmbar.

 

Um die benötigten finanziellen Mittel für die Klage aufzubringen, braucht es Spenden. Rund 100 Bürger, darunter drei Kirchengemeinden und mehrere Firmen, haben bereits gespendet. Ihnen sei herzlich gedankt.

 

Spendenaufruf***Spendenaufruf***Spendenaufruf

BUND-Kreisgruppe Herne
IBAN:   DE 24 4325 0030 0001 0886 24
BIC: WELADED1HRN
Herner Sparkasse

Wichtig:  Verwendungszweck "Suez“

Homepage der Bürgerinitiative:   https://www.dickeluft-herne.de/

 

 

27. Oktober 2018

Mahd der Feuchtwiese am Gysenberger Wald (Landwirt Heiermann)

Foto: Dr. Gausmann

Am Samstag, 27.10.2018, führte die BUND-Kreisgruppe in diesem Jahr die letzte Biotop-Pflegemaßnahme durch. Die Feuchtwiese am Gysenberger Wald (Landwirt Heiermann) wurde gemäht. Trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit wurden die fleißigen Helfer von dem den ein oder anderen Frosch als Nutznießer der Aktion bei der Arbeit begrüßt.

Nach getaner Arbeit konnte sich die fleißigen Helfer vor Ort bei einem kleinen Imbiss stärken.

 

15. Oktober 2018

Wegen Fischbesatz: Amphibienteich im BUND-Garten ausgepumpt

Fotos: BUND Herne

Der Teich im BUND-Lehrgarten ist wegen seiner vielen Amphibien immer ein beliebtes Anschauungsobjekt. Im letzten Frühjahr wurden darin kleine Fische entdeckt, die offenbar von wohlmeinenden Zeitgenossen dort hineingesetzt bzw. entsorgt wurden. Es handelt sich um Dreistachlige Stichlinge (Gasterosteus aculeatus). Sie sie sind anpassungsfähige Räuber, die der Amphibienbrut sehr schaden. Da hilft dann nur die Radikalkur: Ca. 60.000 l Wasser mussten abgepumpt werden. Dann galt es, möglichst viele Fische sowie Schnecken und Libellenlarven aus dem Schlamm zu retten. Die Fische wurden in einem anderen Gewässer ausgesetzt, in dem sie keinen Schaden anrichten können. Die Wirbellosen Tiere kommen später wieder in den Teich zurück. Insgesamt eine mühselige Arbeit im Schlamm, nach der man aussieht wie ein (Öko-) Schwein, aber weniger glücklich ist als ein solches…

 

6. Oktober 2018

44. Pflanzentauschbörse

Zum 44. Mal hatten am Samstag, 06.10.2018, Pflanzenliebhaber und Gartenbesitzer Gelegenheit, im Lehrgarten am Haus der Natur mitgebrachte Pflanzen, Setzlinge oder Samen gegen andere Pflanzen einzutauschen.

Das Beratungsangebot des BUND zur Pflanzenbestimmung und zu allgemeinen Pflege- und Gartenfragen wurde von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung wie in den Vorjahren gerne angenommen.

Da der Bienen- und Wildbienenschutz bei der Herner Kreisgruppe des BUND einen hohen Stellenwert besitzt, wurde darauf geachtet, dass Pflanzen angeboten werden, die von den Bienen gut angenommen werden (z. B. keine gefüllten Blüten).

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