Die Kreuzkröten-Tümpel
Etwas versteckt angelegt befinden sich im Garten vier kleine, flache Tümpel.
Wir haben sie im Jahre 2003 mit unserer Kindergruppe (den „BUND-Kröten“) ausgebaggert, um auch für Kreuzkröten geeignete Laichgewässer zu schaffen. Diese allgemein seltene Krötenart ist wegen ihrer Vorliebe für vegetationsarme Landschaften heutzutage ganz auf Lebensräume „aus zweiter Hand“ angewiesen.
Sie besiedelt im Ruhrgebiet die Industriebrachen und -halden.
Kreuzkröten brauchen sehr warme, sonnige Kleingewässer ohne Pflanzenbewuchs, in denen sich die Kaulquappen schnell entwickeln. Das können auch Fahrspuren von schweren Baumaschinen sein, die sich mit Regenwasser füllen.
Dass solche Gewässer auch austrocknen, bringt den Kreuzkröten einen entscheidenden Vorteil gegenüber Konkurrenz und Fressfeinden, die mit solch extremen Bedingungen nicht zurecht kommen.
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