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Beschreibung: Die Früchte des Weißdorns sind essbar und schmecken säuerlich-süß - allerdings sehr mehlig. Sie können zu Kompott oder Gelee verarbeitet werden und eignen sich dabei zum Mischen mit anderen Früchten, da sie gut gelieren. Gemischt mit anderen Früchten lassen sie sich auch zu vitaminreichem Saft oder Sirup verarbeiten. In Notzeiten wurden die Früchte als Mus gegessen und das getrocknete Fruchtfleisch als Mehlzusatz beim Brotbacken verwendet. Die Kerne dienten als Kaffee-Ersatz. Die getrockneten Blüten und Blätter (nach einigen Quellen auch die Früchte) werden als Tee oder alkoholischer Auszug bei Herz- und Kreislaufstörungen angewendet. Das Holz ist sehr hart und fest und wurde früher für Schnitz- und Drechslerarbeiten und für Werkzeugstiele verwendet. In Gärten und Parks ist der Weißdorn aufgrund seiner schönen Form und Blätter und seines üppigen Blüten- und Fruchtschmuckes eine beliebte Zierpflanze. Er ist ein hervorragendes Heckengehölz. Der ökologische Wert des Weißdorns ist sehr hoch, er ist ein bedeutender Nahrungsspender und Lebensraum für zahlreiche Kleintiere. In Mitteleuropa bietet er ca. 150 Insektenarten, gut 30 Singvogelarten und vielen kleinen Säugetieren eine Lebensgrundlage (zum Vergleich: Eichen ca. 300, Hainbuchen ca. 30 Insektenarten). Quelle: Wikipedia
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"Elsternplage" - ein hausgemachtes Problem durch falsche Gartenbepflanzungen!
Büsche mit Dornen, wie z.B. der Weißdorn sind ideal, weil Elstern diese meiden. Der Weißdorn (Crataegus, altgriech. kratos = hart) z.B. bietet auch im Herbst/Winter reichlich Nahrung für daheimgebliebene Vögel und hat auch sonst noch fast vergessene Qualitäten.
Zeichnung aus: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany
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