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Der Soforteinsatz des LUA wird bei Störfällen (z.B. Großbrände) angefordert, um Messungen durchzuführen und mögliche Gefährdungen der Bevölkerung durch Schadstoffe abzuschätzen.
Die LÖBF versteht sich als Kompetenzzentrum
des Landes für den Grünen Umweltschutz. Beide Behörden liefern darüber hinaus fachliche Stellungnahmen bei Genehmigungsverfahren. Sie haben im Laufe der Jahre außerdem zahlreiche Veröffentlichungen zu allen Bereichen des Umweltschutzes herausgegeben. Der LÖBF angegliedert ist die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA), die im Bereich der Umweltbildung tätig ist (www.nua.nrw.de).
Die LÖBF vereint die
Bereiche Naturschutz, Wald, Jagd und Fischerei unter einem Dach. Bei dem Thema "Sicherung von Standort und Wettbewerbsfähigkeit" wird immer noch der Umweltschutz fälschlicherweise als Bremse dargestellt. Dabei erfahren wir täglich, dass die Wirtschaft die Geschenke der Politik gern annimmt, die ersehnte Schaffung von Arbeitsplätzen oder Lehrstellen aber nicht realisiert. Schon unter der rot-grünen Vorgängerregierung
wurden im Umweltressort überproportional viele Stellen abgebaut.
Das wird aber verschwiegen. Stattdessen wird die Zerschlagung einer funktionierenden
Umweltverwaltung beschönigend mit Begriffen wie "Straffung"
und "Modernisierung" umschrieben. Auf Natur und Umwelt in Deutschland, in NRW und in Herne kommen schwere Zeiten zu. Das bedeutet aber auch, dass die ehrenamtliche Arbeit der Umweltverbände noch wichtiger wird als bisher.
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Umweltverwaltung NRW vor dem Aus! Mit Entscheidung vom 02.06.2006 hat die schwarz-gelbe
Landesregierung eine umfassende Neustrukturierung der Landesverwaltung
NRW beschlossen. Für den Bereich Das Umweltministerium
Die Sonder-Ordnungsbehörden
Das Staatliche Umweltamt (StUA) Hagen ist u. a. Zulassungs- und Überwachungsbehörde im Bereich des technischen Umweltschutzes.
Die Staatlichen Umweltämter sind 1994 aus der Zusammenlegung der Gewerbeaufsichtsämter und der Staatlichen Ämter für Wasser- und Abfallwirtschaft hervorgegangen. In NRW gibt es 10 Staatliche Umweltämter (und eine Sonderkonstruktion für den Bereich Ostwestfalen-Lippe). Diese Behörden sind vor Ort tätig in den Bereichen Wasser, Boden, Luftreinhaltung und Lärmschutz. Sie sind u.a. Anlaufstelle für Beschwerden aus der Nachbarschaft von Betrieben (z.B. über Lärm oder Gerüche). Für den Bereich der Städte Herne, Bochum, Dortmund sowie für den Märkischen Kreis ist das StUA Hagen (www.stua-ha.nrw.de) zuständig.
"Das Königreich von Bärbel Höhn
einreißen" (Hendrik Wüst, CDU-Generalsekretär) Ein Großteil der in der Umweltverwaltung NRW
Beschäftigten wird demnächst nicht mehr dem Ministerium für
Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) unterstehen, sondern
dem Innen- oder Wirtschaftministerium. Das trifft vor allem auf den bisher
von den Staatlichen Umweltämtern abgedeckten Aufgabenbereich der
Überwachung und Zulassung von Anlagen zu. Über die Ausgestaltung der neuen, aus LÖBF und LUA hervorgehenden Anstalt liegen noch keine verlässlichen Informationen vor. Als sicher darf aber gelten, dass hier nur noch eine kleine Restbelegschaft verbleiben wird. Viele der Beschäftigten werden sich zukünftig im Bereich des Innenministeriums, bei einer Kommune oder als Lehrkraft an einer Schule wieder finden. Ohne seine untergeordneten Behörden wird auch das Umweltministerium an Einfluss verlieren und sich zukünftig wohl schwerpunktmäßig um die Förderung der Industrie und der (konventionellen) Landwirtschaft kümmern. Die Kommunen dagegen werden sich einer Vielzahl neuer Aufgaben gegenübersehen, die nicht nur fachliche Herausforderungen mit sich bringen. Da die Bediensteten der Kommunalverwaltungen weit stärker als die der Landesbehörden unter dem Einfluss der jeweiligen örtlichen Politik stehen, ist wohl absehbar, wie Abwägungen bei Entscheidungen über größere Investitionsvorhaben häufig ausfallen werden. Die Kassen sind leer Aber: Der Abbau einer vermeintlich überregulierenden, aufgeblähten Landes-Umweltverwaltung aus Gründen der Haushaltskonsolidierung und Verwaltungsvereinfachung kommt in der Öffentlichkeit sicher ganz gut an. Er dient jedoch vor allem partei- und wirtschaftspolitischen Interessen.
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