32. Herner Umwelttag am Sonntag, 28.05.2017

Foto: Jürgen Fröchte

oto: Am Sonntag, 28.05.2017, hatte die Herner BUND-Kreisgruppe auf dem 32. Herner Umwelttag im Gysenberg Park für die Besucher wieder Interessantes geboten.

Traditionell wurden wieder lebende heimische Amphibien gezeigt, die nicht nur bei den jüngsten Besuchern immer auf großes Interesse stoßen.

Am BUND-Stand wurden auch wieder Nisthilfen für Vögel und Insekten sowie einheimische Pflanzen für den Gartenliebhaber abgegeben. Ein besonderes Highlight war das Café wo die Besucher sich mit Kuchen und fair gehandeltem Kaffee stärken konnten. 

 

31. Herner Umwelttag am Sonntag, 29.05.2016

Foto: Rolf Reinholz

Am Sonntag, 29.05.2016, hatte die Herner BUND-Kreisgruppe auf dem 31. Herner Umwelttag im Gysenberg Park für die Besucher wieder Interessantes geboten.

Traditionell wurden wieder lebende heimische Amphibien gezeigt, die nicht nur bei den jüngsten Besuchern immer auf großes Interesse stoßen. Im Fokus stand diesmal der Feuersalamander („Lurch des Jahres 2015“).

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) kürt seit dem Jahr 2006 den Lurch bzw. das Reptil des Jahres. Damit sollen die Tiere einem breiteren Bevölkerungskreis bekannt gemacht werden. Die Aktion wird u.a. von den Naturschutzverbänden Nabu und BUND mitgetragen; der BUND ist seit 2014 dabei, was auf die Initiative der Herner Kreisgruppe zurückgeht.

Am BUND-Stand wurden auch wieder Nisthilfen für Vögel und Insekten sowie einheimische Pflanzen für den Gartenliebhaber abgegeben. Ein besonderes Highlight war das Café wo die Besucher sich mit Kuchen und fair gehandeltem Kaffee stärken konnten. 

Bei der WAZ gibt es online eine Fotostrecke zum Umwelttag:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-herne-und-wanne-eickel/herner-umwelttag-id11868160.html

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2. September 2015

Geschichte des Herner Umwelttages

Fotos: Paul Helling

Im Juni 1982 wurde im Freizeithaus des Revierparks Gysenberg der Arbeitskreis Umweltschutz und die Herner Kreisgruppe des BUND gegründet. Seinerzeit bestand im Gysenberg noch die Möglichkeit, sich im Rahmen des Freizeitangebots des Revierparks in Arbeitskreisen zu organisieren und dadurch die Räumlichkeiten des Freizeithauses nutzen zu können.

Die Unterstützung der aus Initiativen der Parknutzer entstandenen Arbeitskreise durch die Parkverwaltung in finanzieller Hinsicht und mit Sachmitteln, insbesondere durch die Programmleiterin Helga Kiesbye (Schmidt), war mehr als vorbildlich. Den Niedergang der öffentlichen Einrichtung „Revierpark Gysenberg“ kann man heute auch an der privaten Nutzung des ehemaligen Freizeithauses als Pizzeria erkennen.

In den Jahren 1982 – 1986 entwickelte sich der AK Umweltschutz immer mehr zu einem Forum der Herner Umweltverbände, welche im Revierpark Infoveranstaltungen und Exkursionen zu den verschiedensten Themen des Umweltschutzes anboten. Anfang 1986 regte Frau Kiesbye an, statt verschiedener Einzelaktionen das gesamte Spektrum des AK Umweltschutz der Öffentlichkeit in einer gemeinsamen Veranstaltung zu präsentieren.

Die Idee des Herner Umwelttages war geboren.

Am 08.06.1986 war es dann soweit, die folgenden Teilnehmer gestalteten den ersten Herner Umwelttag:

Bund für Umwelt- und Naturschutz, Kreisgruppe Herne (BUND)

Deutscher Bund für Vogelschutz (DBV – jetzt NABU)

Vogelschutzbeauftragter der LÖLF (jetzt LANUV), Theodor Populo

Imkerverein Herne

Albert-Schweitzer-Jugend

Pilzfreunde Herne

Arbeitskreis Umweltschutz der Herner SPD

Grünflächenamt der Stadt Herne (jetzt Fachbereich Stadtgrün)

 

Der BUND zeigt im Rahmen des ersten Umwelttages eine Ausstellung zum Thema „Gärten und Landschaften in Herne“, informierte über naturnahe Gartengestaltung, Fassadenbegrünung und Nisthilfen. Auch die bei den Besuchern besonders beliebte   „Amphibien-Show“ des BUND gab es auch schon beim ersten Umwelttag.

Besondere Mühe hatte sich auch das städtische Grünflächenamt unter Federführung des Eickeler Revierleiters und Ausbilders Josef Göbbeler  gegeben. Mit den Auszubildenden hatte er ein Konzept zur Umgestaltung geeigneter Grünflächen in Wildblumenwiesen entwickelt, ein Thema, welches auch heute noch sehr aktuell ist. Acht angehende Gärtner standen den Besuchern zu Fragen der naturnahen Gartengestaltung während des Umwelttages zur Verfügung.

Nachdem der erster Umwelttag großes Interesse bei der Bevölkerung und auch ein gutes Medienecho hervorgerufen hatte, wurde der Herner Umwelttag zu einer regelmäßigen Veranstaltung. Im Laufe der Zeit nahm nicht nur die Anzahl der Aussteller von anfangs 7 auf ca. 50 sondern auch die Themenvielfalt deutlich zu. Neben Natur-, Tier- und Artenschutz wurden auch Beiträge zum allgemeinen Umweltschutz, Gesundheit, Baubiologie, regenerativen Energien usw. gezeigt.

Durch die Etablierung des Hauses der Natur an der Vinckestraße in den 90-er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt der Verbandsarbeit im Umweltbereich vom Gysenberg weg, so dass die Organisation des 15. Umwelttages am 21.05.2000 nach Auflösung des AK Umweltschutz von der Herner Kreisgruppe des BUND übernommen wurde.

Ab dem 20. Herner Umwelttag (05.06.2005) ging wegen des immer mehr zunehmenden administrativen Aufwands die Federführung für die Organisation des Umwelttages einvernehmlich auf die Stadt Herne (Agenda-Büro und Fachbereich Stadtgrün) über.

 

 



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