Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Herne!

Kreisgruppe Herne

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Herne!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die Kreisgruppe Herne trägt konkret mit Projekten zur Förderung des Umwelt- und Naturschutzes einschließlich des Artenschutzes bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

Vorrübergehende Reduzierung der BUND-Veranstaltungen in Herne

Aufgrund der aktuellen Notsituation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie finden aktuell nur wenig öffentliche Aktivitäten der BUND-Kreisgruppe statt. Weitere Infos gibt es unter der Rubrik "Termine". Auch bleibt das BUND-Büro bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Infos zur aktuellen Lage in Herne finden Sie auf der Homepage der Stadt Herne unter:

https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Gesundheit/Informationen-zum-Coronavirus/

 

Die Giftmüllverbrennung der Firma SUEZ schließt zum 31.12.2020

Das Foto entstand in der Frankfurter Kanzlei von Dirk Teßmer (2.v.li.). Von rechts: Ingrid Reckmeier, Klaudia Scholz, Pascal Krüger und Gerhard Kalus. Foto: BI Dicke LUft  (BI Suez)

Der BUND hatte in Kooperation mit der Bürgerinitiative "Dicke Luft" beim Oberverwaltungsgericht Münster die Klage gegen die Erweiterung der Verbrennungsanlage von Suez an der Südstraße eingereicht.

Als Erfolg der Klage und des damit verbundenen öffentlichen Drucks hat der SUEZ-Konzern aktuell bei der Bezirksregierung Arnsberg eine Teilstilllegungsanzeige für die SUEZ-Anlage eingereicht. Der Betrieb wird daher zum 31.12.2020 eingestellt.
Wir haben unser Ziel tatsächlich erreicht, die Herner Einwohner und Einwohnerinnen können buchstäblich aufatmen.

Siehe hierzu auch die Infos auf der Homepage der Bürgerinitiative:

https://www.dickeluft-herne.de/

Das Foto entstand in der Frankfurter Kanzlei von Dirk Teßmer, welche uns in dem Gerichtsverfahrenvertreten hatte.

(2.v.li.). Von rechts: Ingrid Reckmeier, Klaudia Scholz, Pascal Krüger und Gerhard Kalus. 

48. Herner Pflanzentauschbörse

Am Samstag, dem 17.10.2020 öffneten in der Zeit von 09:00 - 13:00 Uhr die Verbraucherzentrale und der BUND Herne wieder die Tore des Lehrgartens am Haus der Natur, Vinckestraße 91, für die 48. Herner Pflanzentauschbörse.

Die Veranstaltung war trotz Corona gut besucht. Die Besucher nahmen die Gelegenheit zum Tausch von Gartenpflanzen und dem Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten war.

Bedingt durch Corona gab es jedoch viele Einschränkungen. Auf die Kuchentheke wurde verzichtet. Die Besucher mussten registriert und der Zugang zum Garten geregelt werden. Diese Gelegenheit konnten wir jedoch auch nutzen, um Unterschriften für die landesweite Volksinitiative "Artenvielfalt" (siehe unten) zu sammeln.

Volksinitiative Artenvielfalt in NRW gestartet

BUND und NABU sammeln auch in Herne Unterschriften

Mit einer Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf haben wir gemeinsam mit NABU und LNU am 23. Juli 2020 den Startschuss für die landesweite Volksinitiative Artenvielfalt gegeben. Unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ sollen in den nächsten Monaten mindestens 66.000 Unterschriften gesammelt werden. Dann muss sich der NRW-Landtag mit der Volksinitiative beschäftigen.

In acht zentralen Handlungsfeldern fordern wir einen deutlichen Politikwechsel. Konkret einen Stopp des Flächenfraßes, mehr Waldflächen ohne Nutzung, die Ausweitung des Biotopverbundes und die Ausweisung eines Nationalparks Senne. Auch muss der ökologische Landbau deutlich ausgeweitet, ein Verbot chemisch-synthetischer Pestizide in Naturschutzgebieten durchgesetzt sowie Gewässer und Auen wirksam geschützt werden.

Auch in Herne haben wir mit der Sammlung von Unterschriften begonnen. Hierzu planen wir auch weiterhin diverse Infostände und Aktionen.

Weitere Infos unter www.artenvielfalt-nrw.de. Ausgefüllte Unterschriftsbögen (siehe unten) können an das Kampagnenbüro

Volksinitiative Artenvielfalt NRW
Postfach 19 00 04
40110 Düsseldorf

Telefon: 0211 15 92 51-54

E-Mail:  kontakt(at)Artenvielfalt-NRW.de

geschickt oder bei uns im BUND-Büro bzw. bei der Biologischen Station im Haus der Natur, Vinckestraße 91, 44623 Herne, abgegeben werden.

Unterschriftsbögen können heruntergeladen werden unter:

https://artenvielfalt-nrw.de/mitmachen/downloads/

Bitte unterstützt uns bei dieser wichtigen Aktion!

Auch Steine brauchen Pflege...

Pflege der Trockenmauer - Foto: BUND-Herne

daher trafen sich die Aktiven der BUND Kreisgruppe im Garten am Haus der Natur, Vinckestraße 91, am Samstag, 11.07.2020, um wieder einmal die Trockenmauer im Lehrgarten von Bewuchs zu befreien. Ein wenig Grün sieht schön aus, aber die Mauer verliert an ökologischem Wert, wenn sie nach und nach von Gras und Sträuchern zugewuchert wird. Sie ist nämlich Rückzugsort u.a. für seltene Kreuzkröten und diese mögen es gern sonnig und warm. Zuviel Bewuchs würde das Mikroklima für solche Tiere verschlechtern. Bei dieser Gelegenheit haben wir dann auch die extra für Kreuzkröten angelegten Tümpel von Algen befreit. Wenig scheu wartete ein Seidenreiher schon darauf, dass wir mit der Arbeit fertig werden, damit er anschließend nach Kleintieren suchen konnte, die wir bei der Arbeit zutage gefördert hatten.

Rettet den Stadtwald und die Brache auf "General Blumenthal"

Kreuzkröten Foto: Rolf Reinholz

Auf der Fläche der sich im Besitz der Ruhrkohle AG (RAG) befindenden ehemaligen Zeche General Blumenthal in Eickel plant die Stadt Herne eine „inter­nationale Technologiewelt“, welche neue Impulse für den Stadtteil setzen und dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen soll.

Das Projekt ist unter dem nachstehend eingefügten Link dargestellt:

 

https://www.herne.de/PDF/bauen/Projekte-in-Herne/Blumenthal/20-01-09-ITW.Herne-Projektpr%C3%A4sentation-E-Mail.pdf

Doch NABU Herne, die Bürgerinitiative Stadtwald Herne und die BUND - Kreisgruppe Herne stehen der bisherigen Planung sehr kritisch gegenüber. Denn für dieses Projekt muss der sich auf der Fläche entwickelnde Stadtwald weichen, was sich negativ auf das Stadtklima auswirken wird. Außerdem werden - insbesondere durch die Versiegelung der Industriebrache wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen zerstört. Die Belange des Artenschutzes werden in der bisherigen Planung nicht ansatzweise berücksichtigt. Das Foto zeigt die besonders geschützten Kreuzkröten, welche auf dem Blumenthal-Gelände zahlreich vorkommen.

Mehr Informationen entnehmen Sie unserem Flyer, den Sie hier herunterladen können:

Flyer

Links zur NABU- und Homepage der Bürgerintiative:

https://www.nabu-herne.de/rettet-den-wald-und-die-brache-auf-general-blumenthal

http://stadtwald-herne.de/

Für Interessierte, welche sich genauer informieren wollen, führt die Bürgerintiative jeden Freitag von 11:00 - 12:00 Uhr auf der Bahnhofstraße in Herne-Mitte in Höhe des Kugelbrunnens eine "Mahnwache" durch.

 

Schneller Brüter - BUND pflegt Nistplatz für Ringelnattern

Foto: BUND Herne Foto: BUND Herne

Ringelnattern gibt es noch im Städtedreieck Herten, Gelsenkirchen, Herne. Die großen Feuchtbereiche im Emscherbruch sind ein guter Lebensraum für diese ungefährliche heimische Schlange. Durch das Anlegen von Haufen aus kompostierbarem Material kann man ihre Vermehrung fördern, denn die Ringelnatter sucht diese warmen Plätzchen gern zur Ablage ihrer Eier auf. Die Aktiven vom BUND pflegen daher seit Jahren im Resser Wald eine Miete aus Grünschnitt und Pferdemist. Der Mist wird freundlicherweise immer vom Gestüt Steinhausen zur Verfügung gestellt.

Am Samstag, 02.05.2020, hat die BUND Kreisgruppe wieder frisches Material nachgefüllt, damit durch den Kompostierungsprozess genügend Wärme erzeugt wird. Durch die Corona-Beschränkungen war der logistische Aufwand größer als in den Vorjahren. Mehrere Helfer hatten im Vorfeld zeitlich versetzt jede Menge kompostierbares Material herangeschafft (Rasen- und Strauchschnitt, Äste, allerlei Grünpflanzen, Häckselgut, Laub und Pferdemist). Das Aufschichten des Materials konnte nur in einer Kleinstgruppe erfolgen.

Erfreulich war die Feststellung, dass die Miete von den Schlangen im Vorjahr gut angenommen wurde. Es wurden insgesamt 330 leere Eierschalen in der alten Miete gefunden.

 

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