Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Herne!

Kreisgruppe Herne

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Herne!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die Kreisgruppe Herne trägt konkret mit Projekten zur Förderung des Umwelt- und Naturschutzes einschließlich des Artenschutzes bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite!

51. Herner Pflanzentauschbörse

Foto: BUND Herne

Am Samstag, dem 22.10.2022, öffneten die Verbraucherzentrale und der BUND Herne wieder die Tore des Lehrgartens am Haus der Natur, Vinckestraße 91, für die 51. Herner Pflanzentauschbörse.

Wir hatten bestes Oktober-Wetter und so konnten wir uns über viele interessierte Besucher und Besucherinnen freuen, welche kamen, um überzählige Pflanzen zu tauschen oder sich über Fragen rund um den eigenen Garten auszutauschen und zu informieren.

Ein besonderes Thema war natürlich wieder die naturnahe Gartengestaltung und was wir für den Artenschutz im eigenen Garten tun können.

Gerne wurden auch verschiedene Blumenzwiebeln und Samentütchen mitgenommen, um die Vorbereitungen für einen blühenden Garten im nächsten Frühjahr zu treffen.

Rettet den Stadtwald und die Brache auf "General Blumenthal"

Kreuzkröten Foto: Rolf Reinholz

Auf der Fläche der sich im Besitz der Ruhrkohle AG (RAG) befindenden ehemaligen Zeche General Blumenthal in Eickel plant die Stadt Herne eine „inter­nationale Technologiewelt“, welche neue Impulse für den Stadtteil setzen und dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen soll.

Das Projekt ist unter dem nachstehend eingefügten Link dargestellt:

 

https://www.herne.de/PDF/bauen/Projekte-in-Herne/Blumenthal/20-01-09-ITW.Herne-Projektpr%C3%A4sentation-E-Mail.pdf

Doch NABU Herne, die Bürgerinitiative Stadtwald Herne und die BUND - Kreisgruppe Herne stehen der bisherigen Planung sehr kritisch gegenüber. Denn für dieses Projekt muss der sich auf der Fläche entwickelnde Stadtwald weichen, was sich negativ auf das Stadtklima auswirken wird. Außerdem werden - insbesondere durch die Versiegelung der Industriebrache wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen zerstört. Die Belange des Artenschutzes werden in der bisherigen Planung nicht ansatzweise berücksichtigt. Das Foto zeigt die besonders geschützten Kreuzkröten, welche auf dem Blumenthal-Gelände zahlreich vorkommen.

Mehr Informationen entnehmen Sie unserem Flyer, den Sie hier herunterladen können:

Flyer

Links zur NABU- und Homepage der Bürgerintiative:

https://www.nabu-herne.de/rettet-den-wald-und-die-brache-auf-general-blumenthal

http://stadtwald-herne.de/

 

Schneller Brüter - BUND pflegt Nistplatz für Ringelnattern

Ringelnattermiete (Foto BUND Herne)

Ringelnattern gibt es noch im Städtedreieck Herten, Gelsenkirchen, Herne. Die großen Feuchtbereiche im Emscherbruch sind ein guter Lebensraum für diese ungefährliche heimische Schlange. Durch das Anlegen von Haufen aus kompostierbarem Material kann man ihre Vermehrung fördern, denn die Ringelnatter sucht diese warmen Plätzchen gern zur Ablage ihrer Eier auf. Die Aktiven vom BUND pflegen daher seit Jahren im Resser Wald eine Miete aus komposttierbaren Grünschnitt.

Am 30.04.2022 hat die BUND Kreisgruppe wieder frisches Material nachgefüllt, damit durch den Kompostierungsprozess genügend Wärme erzeugt wird. Mehrere Helfer und Helferinnen hatten im Vorfeld jede Menge kompostierbares Material herangeschafft (Rasen- und Strauchschnitt, Äste, allerlei Grünpflanzen, Häckselgut und Laub). 

Erfreulich war die Feststellung, dass die Miete von den Schlangen im Vorjahr gut angenommen wurde. Es wurden 180 leere Eierschalen aus verschiedenen Gelegen in der alten Miete gefunden.

 

Über naturnahe Gärten und unversehrte Bäume

Zwei Austellungen von Karin Rohr

Karin Rohr war von 1995 bis 2002 Umweltbeauftragte im Kirchenkreis Herne. Ihr Ehemann Harald Rohr leitete das Informationszentrums Dritte Welt (heute Eine-Welt-Zentrum Herne). Dort hatte die Zusammenarbeit mit dem BUND ihren festen Platz.

Die erste Pflanzenbörse des BUND veranstaltete Karin Rohr zusammen mit Hiltrud Buddemeier an der Overwegstraße 31. Nach der Pensionierung 2002 zogen Karin und Harald nach Niederndodeleben bei Magdeburg und setzten ihre Arbeit ehrenamtlich fort .

Dort erlebte Karin Rohr hautnah die Verfremdung der Gärten, als in ihrer Nachbarschaft drei alte Bauernhäuser einer Neubausiedlung wichen. Sie entschloss sich, dazu eine Ausstellung zu machen, obwohl sie weder Biologin noch Fotografin ist. Ohne die fachliche Begleitung durch Hiltrud Buddemeier wäre das Projekt nie zustande gekommen.

GartenVielfalt – ArtenVielfalt
Wie wir die Natur in unsere Gärten einladen können
Über Vorbilder und Irrwege heutiger Gartenkultur aus Sicht des Naturschutzes

Im Februar 2015 war die Ausstellung in der VHS Herne zu sehen, jetzt ist sie digital:

GartenVielfalt – ArtenVielfalt

Eine zweite Ausstellung entstand aus der schockierenden Erfahrung, dass in öffentlichen Verwaltungen oft keine Kenntnis über Baumpflege vorhanden ist und ungelernte Leute mit der „Pflege“ bzw. Verstümmelung von Bäumen beauftragt werden.

Dein Freund der Baum
Was man Bäumen antun darf und was nicht
Baumpflege - aber richtig!

Dein Freund der Baum

Harald Rohr starb 2016. Die beiden Ausstellungen stehen quasi zur „Untermiete“ auf seiner Homepage, die bis heute erhalten ist. Die oben aufgeführeten Links führen direkt auf diese Homepage, und zwar zu den genannten Ausstellungen. Man kann dort aber auch weiter herumstöbern.

 

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